Ein Mensch wird zweimal ermordet. Und das mit den höchsten Mitteln der Kunst. Ein handwerkliches Meisterwerk.
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Genre: Experimental
Jahr: 2003
Länge: 7:20 Min
Regie: Martin Kinkel
Schauspieler: Harald Koch, Volkert Kraeft, Paul Matic, Gudrun C. Frank
Kamera: Thomas Merker
Buch: Martin Kinkel
Ton: Michael Busch
Martin Kinkel, 42, studierte Germanistik, Theater/Film/Fernsehen und
Kunstgeschichte, bevor er ins Filmfach wechselte. Er arbeitete als
Aufnahmeleiter, dann als Regieassistent für viele Sender und
Produktionsfirmen. Seit dem Jahr 2000 führt er auch selbst Regie. Mit
dem Kurzfilm „Der Weg des Wassers“ gewann Martin Kinkel 1992
den Publikumspreis auf dem Exground-Festival, 1999 wurde ihm auf der
„Skript 99“ der 1. Preis für das Treatment
„Öz-Boss-Göz und Lisa-Lisa“ verliehen.
"Mit „Bowling Green“ wollte ich beweisen, daß die
allgemeine Meinung, in einer Einstellung sei filmsprachlich gesehen, keine
Trickserei möglich und alles sei Eins zu Eins wahrhaftig erzählt,
natürlich so auch nicht zu halten ist. Kurzum: es war für mich
eine Herausforderung, einen möglichst komplizierten Ablauf in einer
Einstellung so zu gestalten, daß sogar der Mensch, der am Anfang
„umgebracht“ wird, am Ende wieder frisch umgezogen und neu
geschminkt als Schauspiellehrer auf der Bühne steht und abermals
seinen Mörder empfängt. Es ist eine Fingerübung, die ohne
digitale Tricks auskam und mit rein klassischen Filmmitteln erzählt
wurde."