Jan Kazda

Jan Kazda

Musiker

Jan Kazda wurde in Prag geboren und verbrachte dort seine Kindheit. Der Komponist, Produzent, Rock- und Jazzmusiker (Bass) mit klassischer Ausbildung lebt seit 1972 in Wuppertal.

Kazda hat CD`s mit so unterschiedlichen Musikern wie Ginger Baker, Peter Brötzmann, Marilyn Mazur, Therion, Randy Brecker, Kovenant, Reiner Winterschladen, Billy Bang, Jens Thomas und vielen anderen aufgenommen. Er hat bis heute auf ca.65 CDs als Komponist, Arrangeur, Produzent, Bassist und/oder Gitarrist mitgewirkt.

Die Konzerte und Aufnahmesessions mit seinen eigenen Bands (Das Pferd, Kazda, Bergisches Gitarrencombinat) haben ihn auf Festivals, Konzertbühnen und Studios in Deutschland, Schweiz, Rumänien, Tschechien, Holland, Kroatien, China, Hong Kong, New York und Portugal geführt.

Kazda hat in den letzten zwanzig Jahren als Komponist und Arrangeur für viele Rock- und Popbands gearbeitet. Außerdem komponierte er szenische Stücke für diverse Theaterbühnen . Als E-Bassist oder Gitarrist hat er mit bekannten Symphonie- und Opernorchestern und dem Pina Bausch Ensemble gearbeitet.

Durch Kazdas "ewige Liebe" zum Film und zur Filmmusik entstanden Musiken für Filme der Fernsehreihe Tatort und zahlreiche Imagefilme und Werbespots.

23.01.2009 / 18:40 · rel="superbox[iframe.feedback][500x450]">Artikel weiterempfehlen

"Herzensarbeit"

“Als jemand, der aus eigener Erfahrung kennt, auf was für zum Teil abenteuerlichen und „kreativen“ Wegen man die Realisation seiner Herzensarbeit hinbekommen muss: Respekt!!
Allen, die bei Indie-Stars ihre in Filme umgesetzte Ideen veröffentlichen, allen die ohne Unterstützung von Produktionsfirmen und Fernsehanstalten drehen, denen würde ich am liebsten persönlich sagen: hey – saustark!
Das ist als Lob gemeint, für das Engagement, die eigene Vorstellung umzusetzen, und das hohe Niveau auf dem viele „Indies“ arbeiten!

Im Einzelnen:

Nathanael – S/W Bilder mit kleinen Anspielungen an die sonderliche Dr. Caligari- und (Ur)Nosferatu-Ästhetik. Supersparsamer und effektvoller Geräusche-Soundtrack. Witzig, spannend – klasse. Kompliment an Felix Metzner und Christina Bachler.

Something That Sticks von James Devereux – Von einem Freund, der über ein Jahr in Helsinki gelebt hat habe ich gehört, dass der in Finnland lebende Finne die Filme von Aki Kaurismäki nicht so eigenartig-schrullig bis komisch-deprimierend findet. Weil … sie wären nicht sehr weit vom dortigen Leben entfernt.
So wird auch ein Musikgewerbetreibender nicht allzusehr über „Something That Sticks“ den Kopf schütteln. Alles nicht so weit weg.
Der Film ist ein Muss.
P.S. Wunderbar, die Sache mit dem Schweinefleisch…

Better Be Good von den Peniblo Brothers – Ein schöner Film für aller Erziehungsberechtigten (natürlich auch für alle anderen) und die, die es noch werden wollen. Wilhelm Busch Geschichten gehen halt gar nicht.
…mein Sohn fand den Film allerdings auch super. Na ja, der hat aber auch schon den Führerschein.

Sandzeit von Rasmus Greiner – Ja, ein Fabelhafter Film. Sehr schönes Klavierthema am Schluß.
So kann es kommen. You better do it on your own.

Rette Robert – Den hat Satria Anthony Sudarbo toll umgesetzt. Da war doch mal vor Jahren…. Bestimmt auch für den einen oder anderen Zuschauer ein deja vu.
Auch gefällt mir sehr, wie die unterlegte Musik über die ganze Filmlänge die Handlung unterstützt und vorantreibt….na ja, bin halt Musikfan.

Immer wieder bleibe ich bei Indie-Stars hängen und bin jedes mal von die Qualität der Filme beeindruckt. Leider fehlt mir zumeist die Zeit um die längeren Filme anzuschauen. Bin auch in Zukunft regelmäßiger Besucher und freue mich schon auf die nächsten Neuvorstellungen!
Und wenn einmal ein wirklich guter Indie-Film einen wirklich guten Komponisten sucht, dann stehe ich zur Verfügung. Auch wenn es nicht die fette Gage gibt.

www.jankazda.de
www.myspace.com/jankazda


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