
Hans-Werner Meyer
Schauspieler
Hans-Werner Meyer begann seine Karriere, nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, 1990 am Residenztheater München und wechselte 1993 an die Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Er arbeitete in dieser Zeit mit bedeutenden Theaterregisseuren/innen wie Andrea Breth, Luc Bondy, Leander Haußmann, Robert Lepage, Elmar Goerden oder Amélie Niermeyer.
1992 wurde er von Joseph Vilsmaier für den Film "Charlie & Louise - Das doppelte Lottchen" entdeckt. Es folgten weitere hochkarätige Kino- und Fernsehproduktionen wie "Der Schatten des Schreibers" und "Es geschah am helllichten Tag“ bevor er 1997 das feste Engagement an der Schaubühne verließ, und sich schwerpunktmäßig dem Film widmete. Hans-Werner Meyer gehört seitdem zu den meistbeschäftigten und vielseitigsten Schauspielern seiner Generation. Er spielte bislang in etwa 80 Filmen. Darunter 48 Folgen der erfolgreichen Krimiserie „Die Cleveren“, für deren Titelrolle des Polizeipsychologen Dominik Born er den Bayerischen Fernsehpreis 2000 erhielt, sowie 2000 und 2001 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde.
In den Folgejahren wurde das Rollenangebot immer vielfältiger und umfasste so unterschiedliche Figuren wie den Langstreckenläufer Dieter Baumann in „Ich will laufen – Der Fall Dieter Baumann“, den langsam wahnsinnig werdenden preußischen Offizierssohn Albrecht Sterenberg in dem historischen Zweiteiler „Der weiße Afrikaner“ und den unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leidenden Verlierer Thomas Menz in „Doppelter Einsatz – Fluch des Feuers“. Auf die Rolle des charmanten aber höchst unmoralischen Robert Falk in der Tragikomödie „Was für ein schöner Tag “ folgte mit der Darstellung des schillernden Paten eines internationalen Schleuser-Syndikats eine Hauptrolle in dem internationalen Vierteiler „Im Zeichen des Drachen“. Ebenfalls im Frühjahr 2005 spielte Hans-Werner Meyer in „Die andere Hälfte des Glücks“, einem Drama um ein entführtes Baby, den Vater zwischen Trauer und Überwindung.
Seit April 2006 ist Meyer ehrenamtlich als Vorstands-Mitglied beim Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS), der Gewerkschaft für Schauspieler, tätig.
(Quelle: Wikipedia)
Gut so!
Keine Zeit. So lautet das Mantra meines Lebens. Und das der meisten Menschen, die ich kenne. Keine Zeit für die vielen kleinen Dinge, die es eigentlich wahrzunehmen lohnt. So hetzen wir durchs Leben und sind froh, wenn es uns gelingt, ihm doch hin und wieder einen kleinen Umweg abzutrotzen und, beispielsweise, Filme auf einem Filmfestival zu entdecken, von denen wir noch nie etwas gehört haben.
Zu den stärksten Eindrücken, die Filme bei mir hinterlassen haben, gehören viele solcher Filme, deren Wahrnehmung durch keine PR-Maschinerie gelenkt war, die ich mehr oder weniger durch Zufall zu sehen bekam, so dass ich sie ohne die Last der positiven oder negativen Erwartung wirken lassen konnte.
Bisher war eine solche Entdeckung ausschließlich auf Filmfestivals möglich und damit einer kleinen Grupp von Priveligierten vorbehalten, denen es auf die eine oder andere Weise gelingt, sich aus ihrem Alltag auszuklinken und ins Getümmel eines solchen Festivals zu stürzen.
Durch diese Internet-Plattform ist es nun auch den vielen Menschen möglich, die diese Möglichkeit nicht haben. Und das ist, um den viel zitierten Satz unseres Hauptstadt-Bürgermeisters ein weiteres Mal zu zitieren, gut so.
Hans-Werner Meyer
Aktuelle Beiträge - Meine Meinung
(08.12.2009) Endlich von Eva Franz
(25.10.2009) Gut so! von Hans-Werner Meyer
(22.07.2009) Kultur pur von Steffen Schmidt-Hug
(29.05.2009) “Sehr kurzweilig“ von Sabine Nagel
(30.04.2009) Bekenntnisse eines Fossils von Max Tidof
(17.03.2009) "Das hat mir gerade noch gefehlt!" von Michael Scholten
(06.02.2009) "Unkonventionell" von Ursula Karven
(23.01.2009) "Herzensarbeit" von Jan Kazda
(01.01.2009) "Filme fürs Publikum" von Stefan Ruzowitzky
(17.11.2008) "Dickes Lob" von Ulrich Herrmann
(14.10.2008) "Weiter so!" von Kerstin Ramcke
(14.09.2008) "Spannend" von Caroline Link
(16.08.2008) "Überraschend gut" von Hannes Jaenicke

